005 – Korrelation

Wie hängen die Dinge zusammen? Wissen wir auch nicht so genau, aber zumindest kennen die drei Formeltiere die passende Formel dafür! Bioinformatikerin Franziska erklärt, wie das mit der Statistik und der Korrelation funktioniert und warum man manchmal skeptisch sein sollte, wenn man irgendwo behauptet wird dass man durch Schokolade klüger wird oder Rotwein beim Abnehmen hilft. Informatiker Johannes fragt sich, was “P-Hacking” ist und erzählt von Primzahlenbildern und Astronom Florian wird ob seiner Kenntnis veralteter Programmiersprachen gedisst; weiß aber zumindest wie Korrelation mit Rollenspielen korrelieren.

Einer hat sein Kostüm vergessen!

Und auf vielfachen Wunsch: Hier ist der direkte Link zur mp3-Datei der Folge

11 thoughts on “005 – Korrelation

  1. Ich würde das einfach stochastisch machen. Da es viele 5671 stellige Primzahlen gibt, würde ich einfach mit dem Originalbild anfangen, und dann die Pixelwerte stochastisch um eines erhöhen oder erniedrigen. Wenn man das lange genug durchprobiert wird man schon zu einem Ergebnis kommen.

    • Die Wahrscheinlichkeit, dass eine zufällig gewählte 5671 stellige natürliche Zahl eine Primzahl ist, ist etwa 1:ln(10^5671). Also muss man nur ein paar 10000 Zahlen durchprobieren.

  2. Kleine Ergänzungen zur Korrelation: Ich würde mal behaupten, dass die Korrelation zwischen zwei Zufallsvariablen immer 0 sein sollte. Sonst wären es doch keine Zufallsvariablen, oder?
    Die “normale” Korrelation (Pearson-Korrelation) bezeichnet man übrigens mit r, rho ist die Bezeichnung für eine Rangkorrelation. Zur Beurteilung der Höhe sollte man eine Korrelation quadrieren (Determinationskoeffizient).

    • Ich würde mal behaupten, dass die Korrelation zwischen zwei Zufallsvariablen immer 0 sein sollte. Sonst wären es doch keine Zufallsvariablen, oder?

      Warum denn? Eine Zufallsvariable ist einfach eine messbare Funktion auf einem Wahrscheinlichkeitsraum. Selbstverständlich gibt es da welche, deren Korrelation nicht 0 ist.

      • Ja, zufällig! Oder gibt es keinen Unterschied zwischen Variablen und Zufallsvariablen?
        Dann wäre die Schuhgröße genauso eine Zufallsvariable wie die Werte beim Würfeln?

        • Tut mir leid, aber das verstehe ich nicht. Wenn man einen passenden Wahrscheinlichkeitsraum definiert, ist eine darauf definierte Schuhgröße eine Zufallsvariable. Aber was hat das damit zu tun, ob alle Zufallsvariablen unkorreliert sind?

          • Okay – ich war durch die Begrifflichkeit etwas irritiert. Ist jetzt aber klar. Danke!

    • “die Korrelation zwischen zwei Zufallsvariablen immer 0 sein sollte. Sonst wären es doch keine Zufallsvariablen, oder?”

      Nein, mal ein Beispiel: Wetter ist ja ein chaotischer Prozess und somit zufällig. Wenn Du jetzt aber eine Korrelation zwischen der Tagesmitteltemperatur in Köln und Sydney machst, stellst Du eine negative Korrelation fest. Die rührt daher, dass es eine gemeinsame Ursache für die Jahreszeitlichen Schwankungen gibt. Wenn es bei uns warm wird, wird es auf der Südhalbkugel kalt, und umgekehrt.

      Zufall muss nicht unbedingt 100%ig zufällig sein. Sind 2 Werte teilweise korreliert, so können die Schwankungen zum Teil durch eine gemeinsame Ursache erklärt werden. (Oder es war nur Zufall)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.