007 – Klimawandel

Die drei Formeltiere plaudern heute über das Klima! Es geht um die Formel die das Strahlungsgleichgewicht eines Planeten bestimmt und den Wert bzw. die Gefahr des Treibhauseffekts. Astronom Florian erklärt, wie man nachschauen kann wie warm es anderswo im Universum ist und Informatiker Johannes amüsiert sich über die Namen der Teleskope die dazu verwendet wird. Außerdem wird über den menschengemachten Klimawandel diskutiert, die unangemessene Berichterstattung der Medien und die noch unangenehmeren Klimawandelleugner. Bioinformatikerin Franzi ist skeptisch, was Global-Engineering-Projekte zur Rettung des Planeten angeht. Und alle drei fragen sich, was so viel Spaß an Verschwörungstheorien machen soll.

Und vergesst nicht: Wir treffen uns alle im Jahr 2067 mit einem Cocktail am Strand von Thüringen!

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Und auf vielfachen Wunsch: Hier ist der direkte Link zur mp3-Datei der Folge

10 thoughts on “007 – Klimawandel

  1. Es gibt in der Informatik so was ähnliches wie eine Verschwörungstheorie. Es gibt Turingleugner. Das sind Leute, die glauben, dass man feststellen kann, was ein Programm tut, ohne es auszuführen. Manche Firmen basieren auf diesem Irrglauben, und viele Leute in der praktischen Informatik glauben das auch.

  2. Durchschnittstemperatur unter erwarteter: Fetter Komet schlägt ein; Jahrhundertlang Atmosphäre voll mit Staub und Zeug; globale Eiszeit, weil Sonnenlicht reflektiert wird.

    • @manka:
      In der Formel für die Gleichgewichtstemperatur ist die Reflektivität des Planeten, also die Albedo, bereits enthalten.

      Aktuell ist die Erdoberfläche natürlich unter der Gleichgewichtstemperatur. Der Anteil Treibhausgase ist gestiegen, aber die Ozeane schlucken aber noch einen großen der zusätzlichen Wärmezufuhr.

      • Ich denke die Gleichgewichtstemperatur der Erde liegt bei -18 Grad. Du schreibst “Aktuell ist die Erdoberfläche natürlich unter der Gleichgewichtstemperatur” … ein Denkfehler? Weil sonst müsste die Durchschnittstemperatur auf der Erde unter -18 Grad liegen.

        LG

  3. Warum immer der unsachliche Begriff Leugner anstatt Kritiker?
    Grade als Wissenschaftler sollte man sich doch bewußt sein, daß man auch selbst irren kann.
    Wer die Forschung zum Klimawandel verfolgt, weiß, daß die Erkenntnisse weit unsicherer sind, als es in den populären Medien oft dargestellt wird.
    Ein von den Menschen verursachter Klimawandel, und wenn, wie groß dieser Anteil ist, ist nach meinem Kenntnisstand eben nicht unumstritten, auch unter Klimaforschern.
    Der Fehler ist meiner Meinung, das Klima oder den Planeten als etwas zu betrachten das statisch zu sein hat. Die Erdgeschichte zeigt, daß sich der Planet im Laufe der Zeit immer gewandelt hat – auch das Klima – lange bevor es den Menschen gab.
    Meine mich erinnern zu können irgendwo mal gelesen zu haben, daß man einen Temperaturanstieg auch auf anderen Himmelskörpern in unseren Sonnensystem festgestellt hat.
    Auch ohne eine Verschwörung zu benötigen, wird wohl kaum jemand bezweifeln, daß Wissenschaft im bereich Klima weitestgehend von Steuergeldern finanziert wird.
    Und wo Steuern ins Spiel kommen, können politische Interessen nicht weit sein. Halte es eher für naiv zu glauben, daß es unter diesen Bedingungen eine wirklich freie, unbeeinflußte Wissenschaft gibt.
    Daß es beim Thema Klima auch um großes politisches und finanzielles Kapital geht, dürfte doch zumindest als nicht ganz abwegig gelten?

    • Es ist doch gar nicht so wichtig, wie wir es nennen (Leugner, Kritiker) und ob es wirklich von uns Menschen geschaffen wurde. Ja, vielleicht gibt es gar keinen Klimawandel… Und wenn es so ist? Marc-Uwe Kling hat das einmal wunderbar kommentiert:
      “Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schon ärgern.”

  4. Die Aussage dass die Flüchtlingsströme vom Klimawandel mit verursacht werden klingt schlüssig und ist schnell daher gesagt. Aber gibt es auch Belege dafür? Insbesonders die Sahelzone ist ja eine der Regionen die vom Klimawandel eher profitiert.

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